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Umzugsunternehmen Checkliste

Es empfiehlt sich, mit den Umzugsvorbereitungen möglichst frühzeitig zu beginnen, da hinsichtlich des alten Wohnsitzes zumeist ein Auszugstermin gegenüber dem Nachmieter oder dem Käufer einzuhalten ist und das Umzugsunternehmen zeitnah beauftragt werden sollte. Hinzu kommt, dass der Planungsumfang eines Umzugs häufig falsch eingeschätzt wird und dadurch Schwierigkeiten entstehen, die bereits im Vorfeld vermeidbar gewesen wären. Wichtig erscheint zunächst, sich Gedanken über den zeitlichen Ablauf des eigenen Umzugs zu machen. Es sollte die Frage geklärt werden, ob der Umzug durch ein Umzugsunternehmen übernommen werden soll oder in Eigenregie durchgeführt wird. Dies ist u.a. vom Budget des Einzelnen abhängig. Aber auch im Hinblick auf das Packen von Umzugskartons gibt es einiges zu berücksichtigen. Bei Guenstig-Umzugskartons-kaufen.de erhalten Sie sinnvolle Tipps.

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Umzug durch ein Umzugsunternehmen

Nachdem der genaue Zeitpunkt des Umzugs feststeht und Sie sich für die Beauftragung eines Umzugsunternehmens entschieden haben, gilt es, einen geeigneten Partner für das Umzugsvorhaben ausfindig zu machen. Erfahrungswerte zeigen, dass sich die Suche nach einem zuverlässigen Umzugsunternehmen nicht gerade einfach gestaltet. Im Idealfall erhalten Sie aus dem näheren Familien- oder Bekanntenkreis einen Tipp in Bezug auf eine entsprechende Umzugsunternehmen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie sich entweder auf Ihr Bauchgefühl verlassen oder aber anhand fester Auswahlkriterien Ihre Wahl treffen.

Zuerst suchen Sie sich ungefähr ein dutzend Umzugsunternehmen aus dem Internet oder dem Telefonbuch heraus. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie auch auf kleinere, vielleicht gänzlich unbekannte Umzugsunternehmen aus der näheren Umgebung zurückgreifen.

Mit den zur Wahl stehenden Firmen vereinbaren Sie im Anschluss einen Termin zur Besichtigung Ihres Umzugsguts. Anzumerken ist, dass seriöse Umzugsunternehmen für die Anfahrt sowie für die Begutachtung keinerlei Zusatzkosten erheben. Die unverbindliche Ortsbegehung dient zunächst dem Zweck, sich einen Überblick über den Umfang des zu transportierenden Mobiliars sowie der einzelnen Einrichtungsgegenstände zu verschaffen. Daneben sollte die Klärung von organisatorischen Fragen erfolgen. In der Regel dauert der Rundgang ungefähr zwischen 30 und 45 Minuten. Zu Beginn des Gesprächs werden Sie nach dem genauen Umzugszeitpunkt gefragt. Hierbei ist zu beachten, dass gerade zu Beginn und zur Mitte des Monats, viele Menschen dazu neigen, umzuziehen. Dies führt dazu, dass einige kleinere Umzugsunternehmen nur begrenzt Umzüge zu Beginn eines Monats durchführen können.

Weitere typische Fragestellungen des Umzugsdienstleisters beziehen sich zumeist auf das Packen der Kartons, also ob die Übernahme dieser Aufgabe durch das Unternehmen erfolgen soll oder durch Sie in Eigenregie geschieht. Sollten Sie sich dazu entschieden haben, die Kartons selbst zu packen, so sind diese bei Beschädigung des Inhalts in der Regel nicht durch die Umzugsfirma versichert. Geklärt wird weiterhin, inwieweit die Demontage bzw. Montage der Küche sowie des sonstigen Mobiliars, wie z.B. Lampen, Schränke oder Regale, erfolgen soll. Zu berücksichtigen ist ebenfalls die Mitnahme von Gegenständen, die sich nicht unmittelbar im Wohnbereich befinden, wie z.B. Trockner, Waschmaschine, Fahrräder und Gartenmöbel.

Letztlich verschafft sich der Mitarbeiter des Umzugsunternehmens einen zusätzlichen Eindruck über die örtlichen Gegebenheiten. Dies kann zum z.B. den Transport von sperrigen Gegenständen betreffen, aber auch die Errichtung einer Halteverbotszone für den Umzugstag. Hierzu bedarf es einer gesonderten Genehmigung durch die Zuständigen der jeweiligen Stadt. Während in ländlichen Regionen die Einrichtung einer Halteverbotszone nicht unbedingt erforderlich ist, kann in einer Stadt mit wenigen Parkplätzen und dichten Verkehr die Notwendigkeit schon eher gegeben sein.

Nachdem sich der Umzugsdienstleister ein Gesamtbild verschafft hat, sollten Sie innerhalb weniger Tage einen detaillierten Kostenvoranschlag zu den einzelnen Positionen Ihres Umzugs erhalten. Sie werden überrascht sein, wie viele unterschiedliche Preise Sie für den gleichen Umzug erhalten werden. Bei seriösen Unternehmen entstehen auch hier im Normalfall keine Mehrkosten. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich bei dem aufgeführten Preis um einen Festpreis handelt.

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Umzug in Eigenregie

Bei dem Umzug in Eigenregie handelt es sich um eine Alternative, die zwar wegen der Organisation mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden ist, letztlich jedoch auch mehrere hundert Euro einspart. Der Grundstein für das Gelingen eines Umzugs in Eigenregie ist eine frühzeitige Planung. Bereits zwei bis drei Monate vorher sollten Sie sich um die Anmietung eines geeigneten Transporters kümmern. Sollte sich das neue Zuhause unweit von der früheren Bleibe befinden, können Sie sich überlegen auf einen kleineren Transporter zurückzugreifen und mehrmals hin und her zu fahren, um den Umzug vorzunehmen. Bei weiteren Entfernungen empfiehlt es sich, die Transportervolumen auf den gesamten Hausrat abzustimmen, sodass lediglich eine einmalige Be- und Entladung stattfindet. Ebenfalls wichtig ist die rechtzeitige Organisation der Umzugshelfer. Idealerweise greifen Sie auf Personen aus dem Familien- oder Bekanntenkreis zurück. Eine weitere Möglichkeit wäre, ein Zeitungs- oder Onlineinserat zu schalten oder sich bei Arbeitsvermittlungsstellen (z.B. Zeitarbeitsfirmen, Arbeitsagenturen) nach Helfern zu erkundigen.

Der Umzug für den kleinen Geldbeutel

Weit verbreitet ist mittlerweile auch der Trend „pack – carry – call“. Hierbei packen Sie die Umzugskartons in Eigenregie und lassen sie durch Ihre eigens organisierten Umzugshelfer zum Transporter tragen. Ein Fahrer übernimmt dann die fachgerechte Verladung und transportiert Ihr Umzugsgut zur neuen Meldeanschrift hin. Dort angekommen, helfen Sie beim Entladen des Hausrats bzw. der Kartons. Diese Lösung ist besonders für diejenigen Umzügler geeignet, die über keinen entsprechenden Führerschein verfügen, sich die Fahrt mit einem Transporter nicht zutrauen oder einfach nur eine kostengünstige Zwischenvariante suchen.

Sonderurlaub

Grundsätzlich ist es so, dass ein Arbeitnehmer bei einem Umzug keinen gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub hat. Im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber kann jedoch eine abweichende Regelung im Arbeitsvertrag festgelegt werden. Demgemäß sollten Sie sich zunächst einmal darüber informieren, ob Ihr Arbeitsvertrag eine solche Vereinbarung aufweist. Aber auch für den Fall, dass dies nicht zutrifft, sollten Sie versuchen, mit Ihrem Arbeitgeber eine Lösung zu finden. Viele Arbeitgeber zeigen sich jedoch entgegenkommend, da sie genau wissen, mit wie viel Aufwand ein Umzug verbunden sein kann.

* Die vorgenannten Informationen ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Für eine persönliche auf Sie abgestimmte Steuer- oder Rechtsberatung setzen Sie sich bitte mit Ihrem Steuer- oder Rechtsberater in Verbindung. Der Verantwortliche dieser Seite übernimmt daher keine Gewähr für die hier aufgeführten Informationen.