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Schwarzer Schimmel

Schwarzer Schimmel – Das sollten Sie beachten!

Schwarzer Schimmel

Schwarzer Schimmel gehört wohl zum Albtraum eines jeden Wohnungseigentümers oder Mieters. Doch wie gefährlich ist Schwarzschimmel wirklich? Mindert Schimmel also nicht nur den Wohnkomfort, sondern schädigt er auch die Gesundheit der Bewohner der Wohnung oder des Hauses? Und was können Sie dagegen tun? Wir klären auf.

Uta H. konnte es kaum glauben, als Sie Möbel in Ihrer Wohnung umstellte. Mit ihrem Mann rückte sie den Schlafzimmerschrank von der Wand ab und musste mit Erstaunen feststellen, dass sich dahinter schwarzer Schimmel an der Wand befand. Entsetzt schaute sie ihren Mann Herbert an und bekam das Weinen.

Zugegeben, hierbei handelt es sich um fiktive Personen. Aber der Fall selbst ist kein Einzelfall und tritt täglich in Haushalten überall in Deutschland auf.

Warum ist schwarzer Schimmel so gefährlich?

Zunächst einmal muss geklärt werden, was schwarzer Schimmel überhaupt ist. Grundsätzlich gibt es ähnlich wie beim Käse auch beim Schimmel ganz unterschiedliche Ausprägungen. Dabei ist schwarzer Schimmel besonders präsent. Bekannt aus Alltagsserien im Fernsehen, gehört er leider in manchen Haushalt zur bitteren Realität.

Er entfaltet sich besonders gut in feuchten Räumen, wie z.B. Kellerräume. Aber auch Hohlräume zwischen Schränken und Wänden bieten dem Schwarzschimmel eine Verbreitungsumgebung. Dabei handelt es sich grundsätzlich bei Schimmel um Pilzarten, die sich recht schnell ausbreiten. Hohe Luftfeuchtigkeit und entsprechende Temperaturen sind der ideale Nährboden für Schimmelpilze.

Schwarzer Schimmel ist dabei für den menschlichen Organismus besonders gefährlich. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich um Schimmelpilze handelt, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Diese sind folglich nicht mit den bewusst in Käse zugegebenen Schimmelsorten zu vergleichen. Schwarzer Schimmel ist daher bei der Aufnahme über die Nahrung als bedenklich einzustufen.

Schwarzer Schimmel – Weitere Beeinträchtigungen

Schwarzschimmel kann ferner für Menschen mit bereits vorhandenen Atemproblemen gefährlich sein. Sie können bei Allergikern über die Luft entsprechende Beschwerden hervorrufen, die unterschiedlich stark die Gesundheit beeinträchtigen. Besonders gefährdet sind hier Personen mit einer schwachen Gesundheit. Gerade ältere Menschen sowie Kleinkinder sind von den Beeinträchtigungen durch Schimmel besonders betroffen.

„Schwarzer Schimmel ist gefährlich!“. Diese Aussage wird oft, ohne groß darüber nachzudenken, geäußert. Dabei ist klar, dass Schimmel natürlich in der jeder auftretenden Form nicht gesund ist. Jedoch gilt es auch hier zu differenzieren.

Die Gattung der Alternaria ist hiermit gemeint. Sie gehören zu den Dematiaceae. Sie stellen natürlich eine Bedrohung für den Menschen dar und können o.g. Beeinträchtigungen hervorrufen. Dies gilt sogar, wenn Betroffene nicht direkt mit dem Pilz in Kontakt kommen. Daher ist das Thema „Schwarzer Schimmel“ stets mit Vorsicht zu genießen. Schließlich weiß man nie, um welche Schimmelgattung es sich an der Wand handelt.

Schwarzer Schimmel – Bin ich wirklich betroffen?

Als Laie ist man schnell dabei, voreilige Schlüsse zu ziehen. Schließich hat man Angst um die eigene Gesundheit sowie um das Befinden seiner Familienmitglieder. Bauexperten können hier helfen, die Schimmelgattung konkret zu bestimmen.

Wer allerdings die Kosten scheut, der kann sich auch in Drogerien, Baumärkten oder im Internet sogenannte Teststreifen kaufen. Die Tests geben dabei Aufschluss über den entsprechenden Schimmelpilz. Auch schwarzer Schimmel ist so bestimmbar.

Schwarzer Schimmel – So werden Sie ihn los!

Kleinere Stellen können problemlos mit Alkohol abgetupft werden. Anders sieht es allerdings bei Flächen von über 50 cm² aus. Diese sollten durch einen Fachmann beseitigt werden. Eigentümer oder Mieter sind hier schnell einmal mit der Angelegenheit überfordert. Daher ist dieser Schritt eher zu empfehlen. Spezielle Produkte zur Schimmelentfernung finden Sie hier*.

Allgemein gilt bei Schimmel:

  • Schwarzer Schimmel sollte nicht in der Wohnung verteilt werden. Das Abkratzen mit einem Gegenstand sowie das anschließende Aufsaugen mit dem Staubsauger sind nicht zu empfehlen.
  • Generell sollten die Atemwege geschützt werden. In Baumärkten erhalten Sie entsprechende Schutzmaßnahmen, wie Masken.
  • Regelmäßiges Stoßlüften kann helfen, Schimmel präventiv zu bekämpfen. Warme Luft nimmt dabei Feuchtigkeit auf. Diese kann dann durch Stoßlüften ausgeleitet werden. 3 bis 5 Minuten mehrmals täglich sind hier sinnvoll.

Schwarzer Schimmel – Vorsicht ist geboten

Seien Sie stets skeptisch, wenn es um das Thema „Schwarzer Schimmel“ geht und packen Sie das Problem umgehend an. Zögern Sie nicht aus Bequemlichkeit. Der Handel oder einzelne spezialisierte Handwerksbetriebe können hier weiterhelfen. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie das Problem alleine nicht in den Griff kriegen. Durch geeignete Maßnahmen können Sie dann bald wieder aufatmen.


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